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Reiseabbruchversicherung: Durchfallerkrankung

Reiseabbruch bei Durchfallerkrankung

Das Amtsgericht Köln hat in seiner Entscheidung 119 C 213/05 festgestellt das eine akute Durchfallerkrankung in besonderen Fällen nicht zu einem Reiseabbruch berechtigt. Die Reiseabbruchversicherung tritt nicht in Kraft, wenn als Reiseabbruchgrund eine Ärztliches Attest vorgelegt wird, das als Reiseabbruchgrund eine „diarrhea resolved“ diagnostiziert wird und als Therapie die Einnahme von Immodium in der Dosierung „wie notwendig“ angeraten wird.

Haftung der Reiseabbruch bei Durchfallerkrankung

Erschwerend für den Versicherungsnehmer kam hinzu das diese Vorab die Versicherung in Anspruch nehmen wollten, da diese den Flug verpasst hätten aufgrund einer Zeitverschiebung. Erst bei einem zweiten Versuch die Reiseabbruchversicherung in Anspruch zunehmen kam die plötzliche Erkrankung des Reisenden zur Begründung.

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